Bericht Chorwochenende 14. bis 16.09.2018 in Lambach

Dieses Jahr fuhr klangArt in den Bayerischen Wald nach Lambach bei Lam in das Ferienhaus Lambach.

Ein sehr großes, aber auch gut ausgestattetes, familienfreundliches Haus der Deutschen Kolpingfamilie, erwartete die gaustadter Sänger.

Die An- und Rückreise erfolgte mit einem gecharterten Bus der Fa. Basel aus Viereth.

Unter der Leitung unserer hochmotivierten Liz Rumer und der sehr geschätzten Gast-Dozentin Melly Wild, wurde schon am ersten Abend das Kennenlernen und Vorstellen der Teilnehmer zu einem Genuss für die Anwesenden.

Besondere Berufe kamen zum Vorschein, aber auch individuelle Musikvorlieben ließen auf Persönlichkeitsmerkmale schließen,die vorher bei manchem Aktiven gänzlich unbekannt waren. Der Fokus an dem Chorwochenende lag auf zwei neuen Songs, die am Jahreskonzert im Oktober von klangArt uraufgeführt werden sollten.

Einen weiteren Schwerpunkt des Lehrgangs bildete die Arbeit am äußeren Erscheinungsbild des Chors vom einzelnen Aktiven bis hin zum Chor im Ganzen.

Dies wurde von Melly Wild sehr professionell umgesetzt. Ihre morgendlichen, musikalischen Aufwärmübungen nach Michael Jackson und spielerischen Bewegungsübungen ließen niemanden kalt. So gelang es ihr danach auch wieder leicht, durch ausgeklügelte Gruppenübungen, den einzelnen Sängerinnen und Sängern zu mehr Bühnenpräsenz zu motivieren.

Liz Rumer arbeitete vom ersten Abend an mit Hauptgewicht an den Rocksongs „Under Pressure“ von der Rockgruppe Queen mit David Bowie und „Dust in the wind“ von Kansas. Der Chor saugte die Lieder förmlich auf und studierte konzentriert die Töne ein, vorbereitet und dirigiert von der unermüdlichen Liz.

Der erste Abend musste dann natürlich in der Hausbar des Ferienhauses bei gutem Wein und Bier gefeiert werden.

Die Aktiven ließen es sich aber auch dort nicht nehmen, den anderen Gästen einige Songs aus dem Repertoire des Chores zu präsentieren.

Am Samstagnachmittag wanderten die Aktiven zur Entspannung in die nähere Umgebung des Ferienhauses. Der Weg führte sie durch den angrenzenden Wald über schöne Pfade zu einem gemütlichen Waldgasthaus.

Auch hier wurde der Gastwirtin und den anwesenden Gästen noch gezeigt, dass ein Chor am Start ist. Man verabschiedete sich dort, nach bestem Kuchengenuss incl. Sahne mit drei Liedern, frei vorgetragen in dem schönen Wald.

Dem einen oder anderen gelang es anschließend noch, auf dem Nachhauseweg eine Kneippkur in einem Waldbach nahe der Unterkunft, barfuß zu machen.

 

Nach dem Abendessen wurde das Gelernte in der anschließenden Chorprobe vertieft. Dann führte der Weg wie üblich wieder in die Hausbar. Dort wartete schon eine Anhängerschaft der Gäste des Hauses, um den Chor klangArt aus Bamberg zu hören. Eine junge Dame ließ es sich dabei nicht nehmen mitzusingen und erklärte dazu, dass sie gerne singt, auch chorisch unterwegs ist und es schade findet, dass wir nicht aus „ihrer Ecke“ kommen. Adressen wurden ausgetauscht und tolle Witze erzählt, die leichten Muskelkater vom Lachen bei den Anwesenden verursachten.

Es gab keine Ausfallerscheinungen und so wurde planmäßig am Sonntagvormittag noch eine Probe von einer gut gelaunten Liz abgehalten.

Melly Wild zeigte den Anwesenden per Videoaufzeichnung, wie der Chor nach dem Lehrgang an Bühnenpräsenz gewonnen hatte, was die Anwesenden beeindruckte.

Die Heimfahrt aus dem grünen Bayerischen Wald in das ausgetrocknete, an Wasserarmut leidende Franken, war kurzweilig und glücklich für den Ersten Vorsitzenden mit seiner Frau. Beide konnten bei der Ankunft in Gaustadt vermelden, dass sie an dem Tag zum dritten Mal Großeltern geworden waren und ihre Enkelin Ronja heißt. Historische Momente erlebt man eben bei klangArt!

 

Bericht: Lothar Kandzora

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